Intel i865PE Springdale im Test: D865PERC


Erschienen: 15.06.2003, Autor: Pascal Heller
Magix MP3 Maker Platinum 3.03

Als weiteres Programm neben dem schon auf der vorherigen Seite behandelten Umwandeln von Video-Files mit FlasKMPEG kommen wir nun zu dem Codieren von Wave nach MP3. Dabei benutzen wir den sehr bekannten MP3 Maker aus dem Hause Magix. Besonders geeignet ist das Programm für Intel Pentium 4 Besitzer da auch die SSE2 Befehlserweiterung zum Einsatz kommt. Wir benutzten eine 240 MB Große Ausgangsdatei (Wave) um diese ins MP3-Format zu bringen, dabei wurde auf höchste Qualität gesetzt und eine Samplingfrequenz von 128 Kbit benutzt...

Die Ergebnisse der Wave-zu-MP3 Umwandlung mit dem Magix MP3 Maker Platinum (Angaben in Minuten) geben das schon bekannte Bild ab: Das D865PERC Mainboard liegt hinter dem D875PBZ mit i875P Chipsatz. Man sollte den Abstand aber nicht kleinreden, da er bereits beachtlich ist. Bei einer Berechnungszeit von nur 33 Sekunden, sind 2 Sekunden hin oder her kein allzukleiner Abtand mehr. Was sich herauskristalisiert ist der kleine aber feine Abstand zwischen Canterwood und Springdale...

Seti@Home

Die einen werden es kennen die anderen nicht. Seti@Home (Search for Extraterrestrial Intelligence at Home) ist ein Projekt der NASA, dass sich mit der Suche nach außerirdischen Lebensformen beschäftigt. Dabei kommen riesige Radioteleskope zum Einsatz deren Werte in kleine Päckchen - WUs (Workunits) - eingeteilt werden. Diese Daten werden dann von Millionen Clientrechner auf aller Welt abgerufen und berechnet. Kurz gesagt steckt hinter Seti@Home die einfache Idee die Rechenleistung aller Heimrechner zusammen zu nutzen. Durch die Rechenzeit einer WU, die vor allem durch den Prozessor aber auch durch das Mainboard bestimmt wird, werden wir sehen was unserer FSB800 Paket zu Leisten im Stande ist. Immer wenn Hyperthreading zum Einsatz kam, benutzen wir 2 (immernoch gleiche) WUs die auf zwei seperaten Clienten abgearbeitet wurden, wobei den Clienten für eine effektive Leistung die 2 verschiedenen logischen CPus zugewiesen sein müssen...

Seti@Home (Angabe in Stunden) ist ganz klar ein rein prozessorlastiges Programm, was sich auch in den Ergebnissen bemerkbar macht. Die PERC Platine braucht nur 2 Minuten länger um die SETI Work-Unit zu berechnen und liegt vor der Canterwood-Platine mit 2,8C GHz und vor dem 3,06 GHz den wir ebenfalls auf dem Intel Dekstop Board D875PBZ mit i865 laufen ließen. Fehlendes PAT und der neue FSB800-Standard würden die Platine problemlos auf das Niveau einer Canterwood Platine geben...

CineBench 2003

Ganz neu als Benchmarkprogramm haben wir CineBench mit aufgenommen. Das Programm dient uns zum Ermitteln der Renderleistung einer CPU. Dabei bietet CineBench zudem die Möglichkeit ein bestimmtes Bild mit Single oder Multi-CPU zu rendern. Da sowohl im Multi wie auch im Single-Rendering Betrieb das gleiche zu bearbeitende Objekt berechnet werden muss, könnte man die bei HT-Modellen eingetragenen Single-CPU Werte außer Acht lassen...

Den Cinebench 2003 (Angaben in Sekunden) den wir bereits in unserem letzten Review eingeführt haben, erweist sich lieder als völlig unbrauchbar, wenn es um die Leistungsermittlung bei Mainboards oder Chipsätzen geht. Zum einen gut, weil sich so eine wirklich genau Leistungsaussage bei Prozessoren treffen lässt, allerdings auch schlecht da die hier ermittelten Werte sowohl bei der Canterwood als auch bei der Springdale Platine sogut wie identisch sind. Nur im Multi-CPU Benchmark unter HT konnte das D875PBZ etwas effektiver arbeiten...


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