ARTIKEL/TESTS / Auf Angriffskurs: X800 Pro Toxic von Sapphire
Hardware mit Features

Wie der Name der Karte bereits erahnen lässt, basiert der neuste Spross aus dem Hause Sapphire auf ATis neuem Radeon X800 (Codename: R420) Grafikchip. Der Takt der GPU beträgt dabei 475 MHz, was den Vorgaben von ATi entspricht. Auch hier möchten wir noch einmal erwähnen, dass APE nur den Speicher übertaktet und die GPU in Sapphires Toxic Reihe immer den Vorgaben entspricht. Nach Angaben von Sapphire hätte man gerne auch den Grafikchip vom Werk ab übertaktet, doch können die Chips vorm Verbauen auf Platinen nicht pretested werden und bieten daher keine Informationen über ihre OC-Fähigkeiten. Hier hat man nach dem Kauf selbst freie Hand.

Beim verwendeten Speicher handelt es sich um GDDR3-RAM von Hersteller Samsung (mehr zur Theorie des neuen GDDR3 erfahren Sie in unserem Artikel zur X800 Pro von Sapphire). Die 1,8 ns Module erlauben uns eine theoretische Frequenz von 555,55 MHz (1.000 / 1,8), was bei deaktiviertem APE noch einiges an Freiheit bietet. Aktiviert man den Automated Performance Enhancer, hat man theoretisch betrachtet noch Raum um die Module 5 MHz höher zu betreiben (10 MHz effektiv, dank DDR-Technik). Wie das Ganze in der Praxis aussieht, haben wir auf der nächsten Seite ausführlich ermittelt.

Neu ist auch die verbaute Kühlung, die sehr stark an den VGA-Silencer von Hersteller Artic-Cooling angelehnt ist und seine Dienste auf der Sapphire X800 Pro Toxic sehr souverän verrichtet. Da die Catalyst Treiber von ATi keinerlei Möglichkeit bieten, die Temperatur der X800 Pro GPU auszulesen, hat Sapphire die Temperature Monitoring Ready Technik (TMR) integriert. Durch einen externen, weiblichen Anschluss (2-polig) kann man bequem ein handelsübliches Front-Panel zum Auslesen der GPU-Temperatur anschließen (nicht im Lieferumfang). Bevor wir auf der nächsten Seite die Lethal Cooling Technik anhand eines Overclockings genauer betrachten, sei noch erwähnt, dass die Kühlung durch absolut niedrige und kaum hörbare Betriebsgeräusche überzeugt.

All die oben genannten Informationen und ein paar kleinere Erweiterungen und Ausführungen finden sie in der folgenden Liste, welche die technischen Daten der neuen Sapphire Radeon X800 Pro Toxic mit 256 MB Speicher übersichtlich darstellt.

  • ATi R420 GPU (X800 Pro)
  • 475 MHz Chiptakt
  • 256 MB GDDR3 Speicher
  • 1,8 ns Samsung-Module
  • 450 MHz Speichertakt (550 mit APE)
  • 28,8 GB/sec Bandbreite (35,2 mit APE)
  • DVI (Flat Panel Display) Anschluss
  • 15-Pin VGA Ausgang
  • VIVO-Features (Rage Theatre)
  • AGP 8x (3.0)
  • 2.048 x 1.536 bei 32 Bit
  • DirectX 9.0 Support
Folgend noch ein paar Nahaufnahmen der neuen Sapphire Radeon X800 Pro Toxic. Sehr beeindruckend ist auch die Konstruktion auf der Rückseite der Karte.

Autor: Patrick von Brunn
INNO3D RTX 3060 iCHILL X3 Red im Test
INNO3D RTX 3060 iCHILL X3 Red im Test
INNO3D RTX 3060 iCHILL X3 Red

Mit der iCHILL X3 Red bietet INNO3D eine GeForce RTX 3060 im extravaganten Design an. Die Karte kommt mit einer starken Triple-Fan-Kühlung, Heatpipe-Technologie und LED-Beleuchtung. Mehr dazu in unserem Praxistest.

KFA2 GeForce RTX 3060 EX (1-Click OC) Test
KFA2 GeForce RTX 3060 EX (1-Click OC) Test
KFA2 RTX 3060 EX (1-Click OC)

Mit der GeForce RTX 3060 EX (1-Click OC) bietet Hersteller KFA2 eine Grafikkarte auf Basis der neuen GA106-GPU von Nvidia an. Was die Karten neben satten 12 GB GDDR6-Speicher noch zu bieten hat, lesen Sie in diesem Praxistest.

KFA2 GeForce RTX 3070 SG (1-Click OC) Test
KFA2 GeForce RTX 3070 SG (1-Click OC) Test
KFA2 RTX 3070 SG (1-Click OC)

Mit der GeForce RTX 3070 Serious Gaming bietet KFA2 eine Ampere-Grafikkarte im Custom-Design und mit praktischem 1-Click OC an. Wir haben den Boliden im Test beleuchtet und mit anderen GeForce RTX 3000 Modellen verglichen.

ZOTAC RTX 3070 Twin Edge OC White Edition
ZOTAC RTX 3070 Twin Edge OC White Edition
ZOTAC RTX 3070 Twin Edge OC White Edition

Mit der Twin Edge OC White Edition haben wir eine GeForce RTX 3070 von Hersteller ZOTAC im Test. Wie sich das ab Werk übertaktete Custom-Design in der Praxis gegen die Konkurrenz schlägt, lesen Sie in unserem Artikel zum Test.