ARTIKEL/TESTS / Sapphire Toxic Radeon HD 5970 mit 4 GB

Lieferumfang

Beim Lieferumfang der Toxic Radeon HD 5970 macht Sapphire keine Kompromisse und stattet die Verpackung der Karte großzügig mit Zubehör aus. So finden wir neben zwei aktuellen Spiele-Vollversionen (Call of Duty: Modern Warfare 2 sowie Colin McRae DiRT 2) auch eine ganze Reihe verschiedener Adapter zum Anschluss von Anzeigegeräten unterschiedlichster Bauweise.

Der bereits obligatorische DVI-VGA-Adapter wird von einer DVI-HDMI-Variante ergänzt. Da die Sapphire-Karte neben Dual-DVI einen Mini-DisplayPort bietet, hat man einen entsprechenden Adapter für herkömmliche DisplayPort-Stecker in voller Größe beigelegt. Highlight ist der aktive DisplayPort-DVI-Adapter, mit dessen Hilfe herkömmliche Monitore am DisplayPort betrieben und somit in einer Eyefinity-Konfiguration verwendet werden können. Der vollständige Lieferumfang der Karte im Überblick:

  • Sapphire Toxic Radeon HD 5970, 2x 2 GB GDDR5
  • Software- und Treiber-CD
  • Spiel: Call of Duty: Modern Warfare 2
  • Spiel: Colin McRae DiRT 2
  • CrossFire-Brücke
  • Mehrsprachiges Handbuch
  • DVI-VGA-Adapter
  • DVI-HDMI-Adapter
  • Mini-DisplayPort-DisplayPort-Adapter
  • (Aktiver) DisplayPort-DVI-Adapter
Technische Daten

Die Sapphire Toxic Radeon HD 5970 basiert, wie der Name erahnen lässt, auf ATi Radeon HD 5970 Technologie von AMD. Bei der HD 5970 handelt es sich um eine Dual-GPU Grafikkarte, bestehend aus zwei RV870 (Codename: Cypress) Chips, die über einen speziellen Switch-Chip miteinander kommunizieren können. Auf HD 5970-Karten werden die XT-Varianten des RV870-Chips verbaut, der insgesamt 320 Shader-Einheiten für komplexe Berechnungen bereithält. Die 5900 Serie bietet außerdem die Eyefinity Technologie. Dank Eyefinity können nun nicht mehr nur maximal zwei Displays über die Grafikkarte angesprochen werden, sondern insgesamt drei (Standard-Versionen). Die Anzahl der steuerbaren Displays verdoppelt sich zudem durch spezielle Eyefinity-Versionen entsprechender Grafikkarten auf insgesamt sechs. In verschiedenen, flexiblen Konfigurationen hat der Benutzer damit die Möglichkeit Spiele in bisher nie vorstellbaren Dimensionen zu erleben und seinen Desktop entsprechend zu erweitern. Die Eyefinity Multi-Display Technologie unterstützt dabei sowohl den Duplicated Mode (dabei wird der PC-Desktop auf mehreren Bildschirmen mehrmals dargestellt) als auch den Extended Mode (dabei erstreckt sich der PC-Desktop über mehrere Bildschirme), und bietet Unterstützung von Betriebssystemen wie Windows 7, Windows Vista und Linux (Windows XP wird nicht unterstützt!). Nähere Informationen hierzu sind auf der Website von AMD nachzulesen.

Die Sapphire Toxic Radeon HD 5970 mit Arctic-Cooling-Kühlkörper.

Die Sapphire Toxic Radeon HD 5970 mit Arctic-Cooling-Kühlkörper.

Was die Taktung der Komponenten und die Kühlung betrifft, hat man sich völlig von der ATi-Referenz verabschiedet und in beiden Bereichen einiges geändert. Den Chiptakt der beiden RV870-Chips hat man von 725 MHz, was der Referenz entspricht, auf rasante 900 MHz angehoben. Außerdem wurde auch die Kommunikation mit den verbauten 4 GB GDDR5-Speicher von 1000 MHz auf 1200 MHz beschleunigt. Um den damit verbundenen Zuwachs der Leistungsaufnahme und die gestiegene Temperatur zu kompensieren, hat man auch die Kühlung ausgetauscht. Hierfür kommt ein VGA-Kühler von Arctic-Cooling zum Einsatz und auch die Stromversorgung der Platine hat sich geändert: Statt der Kombination aus 6- und 8-Pin-Versorgung werden nun zwei 8-Pin-Anschlüsse für die Stromaufnahme benötigt. Damit kann die Karte bis zu 375 Watt aus dem Netzteil beziehen und ist nicht auf die 300 Watt der PCI-Express-Spezifikationen begrenzt. Seitens der Anschlüsse bietet die Neuauflage der HD 5970 Dual-DVI und einen Mini-DisplayPort. Folgend die technischen Daten im Überblick:

Hersteller AMD/ATi Nvidia
Grafikchip Radeon HD 5970 4 GB Radeon HD 5970 2 GB GeForce GTX 480
Logo
GPU 2x RV870 (XT) 2x RV870 (XT) GF100
Fertigung 55 nm 55 nm 40 nm
Transistoren 2x 2,15 Mrd. 2x 2,15 Mrd. 3,0 Mrd. Mrd.
Shader-Einheiten 2x 320 2x 320 480
Shader-Frequenz 900 MHz 725 MHz 1401 MHz
Chip-Frequenz 900 MHz 725 MHz 700 MHz
Rechenleistung 2x 2880 GFLOP/s 2x 2320 GFLOP/s 1345 GFLOP/s
ROPs 2x 32 2x 32 48
TMUs 2x 80 2x 80 60
Pixelfüllrate 2x 28800 MPixel/s 2x 23200 MPixel/s 21000 MPixel/s
Texelfüllrate 2x 72000 MTexel/s 2x 58000 MTexel/s 42000 MTexel/s
Speicher-Frequenz 1200 MHz 1000 MHz 1848 MHz
Speicher-Interface 2x 256 Bit 2x 256 Bit 384 Bit
Speicher-Bandbreite 2x 153600 MB/s 2x 128000 MB/s 177408 MB/s
Speicher-Volumen 2x 2 GB GDDR5 1 GB GDDR5 1536 MB GDDR3
Shader-Model 5 5 5
Multi-GPU CrossFireX CrossFireX SLI

Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
KFA2 GeForce RTX 3080 SG im Test
KFA2 GeForce RTX 3080 SG im Test
KFA2 GeForce RTX 3080 SG

Mit der „Serious Gaming“ Edition bietet KFA2 eine GeForce RTX 3080 basierte Grafikkarte mit einfachem 1-Click OC und üppiger Ausstattung an. Wir haben den flotten Boliden im Test auf Herz und Nieren geprüft.

Inno3D RTX 3060 Ti iCHILL X3 Red Review
Inno3D RTX 3060 Ti iCHILL X3 Red Review
Inno3D RTX 3060 Ti iCHILL X3 Red

Mit der GeForce RTX 3060 Ti rollt Nvidia die Ampere-Architektur auch in niedrigeren Preissegmenten aus. Wir haben uns die brandneue iCHILL X3 Red von Hersteller Inno3D im Test zur Brust genommen!

Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 im Test
Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 im Test
Inno3D RTX 3090 iCHILL X3

Mit der Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 haben wir heute Nvidias neues Flaggschiff aus der GeForce-3000-Familie im Test. Der Bolide basiert auf der Ampere-Architektur, bietet 24 GB GDDR6X-Speicher und ist für 8K-Gaming gerüstet.

Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
KFA2 GeForce GTX 1650 EX PLUS

KFA2 bietet mit der GeForce GTX 1650 EX PLUS eine aufpolierte GTX-1650-Grafikkarte mit Turing-GPU an. Der neue Sprössling darf sich über GDDR6 und geänderte Taktraten freuen. Mehr dazu in unserem ausführlichen Test.