iStorage datAshur Pro 32 GB im Praxistest


Erschienen: 17.12.2018, Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
Vorwort

Auch in Zeiten von Smartphones, Tablet-PCs und komfortablen Online-Speichern bzw. Cloud-Diensten, sind die klassischen USB-Sticks weiterhin ein sehr beliebtes und alltägliches Speichermedium. Während in den vergangenen Jahren Datenmengen im privaten oder geschäftlichen Bereich im weiter gewachsen sind, haben auch Flash-Drives mit dieser Evolution Schritt halten können. Dabei sind moderne USB-Sticks nicht nur preislich attraktiv und bieten hohe Speicherkapazitäten, sondern haben mit der Einführung der dritten USB-Generation auch deutlich an Performance hinzugewinnen können. USB 3.1 Gen2 Drives erreichen Übertragungsraten von mehreren Hundert MB/s und machen auch riesige USB-Sticks schnell beschreibbar.

Mit dem iStorage datAshur haben wir heute einen etwas anderen USB-Stick im Test. datAshur ist eine Familie von USB-Sticks, die sich leicht per PIN-Code absichern lassen und somit wichtige Daten vor unberechtigtem Zugang schützen. Der Stick bietet Hardware-Verschlüsselung nach XTS-AES 256 Bit, ist wasserdicht nach IP57 und verwendet vergossene Bauteile zum Schutz vor Manipulation. Geschützt mit einer 7- bis 15-stelligen PIN, die über das integrierte Keypad eingegeben wird, werden alle Daten auf dem Drive automatisch verschlüsselt, ganz ohne zusätzliche Software oder Treiber. Vor dem Einstecken per PIN entsperrt, sperrt sich der iStorage-Stick automatisch wieder, sobald das Gerät vom Computer getrennt oder die USB-Stromversorgung deaktiviert wird. Unser Testexemplar mit 32 GB Speicherkapazität erreicht sequentielle Übertragungsraten von 116 MB/s lesend und 43 MB/s schreibend und musste sich im Test mit zahlreichen Konkurrenten messen. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller iStorage für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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