ARTIKEL/TESTS / GPD Pocket 7 Zoll Mini Netbook im Test

Fazit

Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, aber der Multi-Touch-Screen kann dafür vollends überzeugen.

Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, aber der Multi-Touch-Screen kann dafür vollends überzeugen.

Auf den zurückliegenden neun Seiten haben wir das GPD Pocket Mini Netbook ausführlich unter die Lupe genommen, so dass wir nun zu einem abschließenden Fazit kommen.

Die Verarbeitung des schlanken Netbooks ist sehr gut und durch das Aluminium-Gehäuse wirkt der Winzling absolut hochwertig. Dank geringer Abmessungen und lediglich 480 Gramm Gesamtgewicht kann der GPD Pocket überall mit hingenommen werden. Die Display-Auflösung sorgt für scharfe Darstellung, die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung ist ordentlich, aber auch nicht mehr. Dank IPS-Panel sind sehr hohe Blickwinkel garantiert und die Bedienung über den Multi-Touch-Screen kann echt Spaß bereiten. Wer jedoch erwartet, dass man mit zehn Fingern auf der QWERTY-Tastatur einfach drauf los tippen kann, wird leider enttäuscht. Eine QWERTZ-Version wird gar nicht angeboten.

Die Inneren Werte sind für den Einsatz als mobile Office-Maschine mehr als ausreichend und mithilfe einer Dockingstation dürften auch im Büroalltag keine Engpässe entstehen. Die Akkuleistung ist nicht mit einem teuren Ultrabook vergleichbar, laut Hersteller werden aber bis zu max. 12 Stunden erreicht. Wir konnten bei voller Belastung aller Komponenten und maximaler Helligkeit immerhin 2:20 Stunden verzeichnen.

Das GPD Pocket 7 Zoll Mini Netbook wird exklusiv über DragonBox Shop vertrieben und wechselt momentan als Windows-10-Variante für 529 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 01/2018) den Besitzer. Neben der Ausführung mit vorinstalliertem Windows 10, wird das GPD Pocket mittlerweile auch mit Linux-Betriebssystem (wahlweise Ubuntu 17.04 oder xubuntu 17.04) angeboten und ist ab 499 Euro erhältlich. Alle drei Modelle werden für jeweils 20 Euro Aufpreis auch in einem sogenannten Mega-Set angeboten und kommen zusätzlich mit einer Ledertragetasche (braun), einem USB-2.0-Hub inkl. eingebautem SD-Kartenleser, einem Micro-HDMI-Kabel und zwei Ersatz-Mausknubbel für den Trackpoint.

GPD Pocket Mini Netbook
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Geringes Gewicht und Abmessungen
  • Ausreichende Office-Performance
  • Mit Windows/Linux erhältlich
  • Keine QWERTZ-Version
  • Stark komprimiertes Tastaturlayout
Performance-Ranking
Intel NUC Kit NUC6i7KYK
100,0
ZOTAC ZBOX EI750 Plus
75,8
ZOTAC ZBOX EN760 Plus
65,1
Intel NUC Kit NUC6i5SYH
64,8
ZOTAC ZBOX EI730 Plus
63,6
Intel NUC Kit NUC6i5SYH (8 GB)
62,8
Gigabyte BRIX GB-BSi3HAL-6100
49,3
Gigabyte BRIX GB-BSi3HAL-6100 (8 GB)
45,8
Intel Compute Stick STK2m3W64CC
42,0
ZOTAC ZBOX CI540 nano Plus
 
33,3
GPD Pocket Mini Netbook
 
27,8
Intel Compute Stick STK1AW32SC
 
19,1
Angaben in Prozent (mehr ist besser)

Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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