ARTIKEL/TESTS / GPD Pocket 7 Zoll Mini Netbook im Test
Technische Daten / Ausstattung
Trotz der geringen Abmessungen hat das kleine Netbook auch einige Schnittstellen im Angebot.

Trotz der geringen Abmessungen hat das kleine Netbook auch einige Schnittstellen im Angebot.

Das GPD Pocket 7 Zoll Mini Netbook macht auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck und das vollständig aus Aluminium gefertigte Gehäuse ist perfekt verarbeitet. Das Display lässt sich fast 180 Grad aufklappen und schnappt auf den letzten Millimetern automatisch zu (es gibt keine Verriegelung). Das GPD Pocket bringt gerade einmal 480 Gramm auf die Waage und ist damit hervorragend für den mobilen Einsatz geeignet. Auch die Abmessungen von 180 mm x 106 mm x 18,5 mm lassen es mühelos in der Hand- oder Jackentasche verschwinden. Kommen wir nun zu den technischen Daten.

Das auf Cherry Trail basierende Netbook setzt auf einen Intel Atom x7-Z8750 (in 14 nm gefertigt) im BGA-Gehäuse mit 2 MB Cache, der über vier physische Rechenkerne verfügt. Jeder dieser Kerne arbeitet bei einer Basis-Taktfrequenz von 1,60 GHz und kann im Lastfall auf bis zu maximal 2,56 GHz (Burst Frequency) beschleunigen. Da die CPU ohne Hyper-Threading arbeitet, können bis zu vier parallele Threads zeitgleich behandelt werden. Über ein Dual-Channel-Speicherinterface können bis zu 8 GB LPDDR3-1600 angebunden werden, was im Falle des GPD-Winzlings auch voll ausgeschöpft wird. Beim Atom x7-Z8750 handelt es sich um das Spitzenmodell der Cherry-Trail-Familie. Die SDP (Scenario Design Power) gibt Intel mit 2 Watt an. Die SDP ist ein weiterer thermischer Bezugspunkt zum Zweck der Darstellung thermisch relevanter Gerätenutzungen in realen Umgebungsszenarien. Mit ihm werden Leistungs- und Energieanforderungen über verschiedene Systemauslastungen hinweg zur Wiedergabe der realen Energienutzung abgewogen.

Das Aluminium-Gehäuse des GPD Pocket macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist perfekt verarbeitet.

Das Aluminium-Gehäuse des GPD Pocket macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist perfekt verarbeitet.

Integriert in das Package des Prozessors ist die Intel HD Graphics 405 (16 Execute Units, kurz EUs), deren dynamische Grafikfrequenz 600 MHz (200 MHz Basistakt) beträgt. Als Schnittstelle für Diplays steht ein Micro-HDMI 1.4 zur Verfügung, der Auflösungen bis 3.840 x 2.160 @ 60 Hz unterstützt. Über den USB Type-C kann auch ein vollwertigen DisplayPort per Adapter realisiert werden. Bis zu 8 GB des verbauten Hauptspeichers können als Videospeicher der Grafikeinheit genutzt werden – dedizierter Speicher ist nicht vorhanden. Seitens der Features hat die Intel HD Graphics 405 folgendes zu bieten: DX 11.1, OpenGL 4.3, OGL ES 3.0, OpenCL 1.2, sowie Hardware-Beschleunigung beim Dekodieren von H.263, MPEG4, H.264, H.265 (HEVC), VP8, VP9, MVC, MPEG2, VC1, JPEG. Durch die GPU beschleunigt wird zudem das Enkodieren von H.264, H.263, VP8, MVC, JPEG. Mehr zur Performance der Grafikeinheit erfahren Sie ab Seite 6 des Artikels.

Zu den Schnittstellen des mobilen Begleiters gehören USB 3.0 Type-A, USB 3.0 Type-C, Micro-HDMI 1.4 sowie ein 3,5-mm-Kopfhörer-Anschluss (Klinke). Drahtlose Verbindungen sind per Bluetooth 4.1 sowie WLAN 802.11 ac möglich. Eingaben erfolgen über eine QWERTY-Tastatur und einen Trackpoint – mehr dazu auf der nächsten Seite. Das Display (IPS-Panel mit Corning Gorilla Glass 3) misst 7 Zoll und bietet mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten eine sehr hohe Auflösung. Dank Multi-Touch-Unterstützung ist die Eingabe per Tastatur oder Maus oft hinfällig, denn über den Bildschirm geht es oftmals direkter und schneller. Für die nötige Stromversorgung unterwegs sorgt ein 7000-mAh-Akku, der nach Herstellerangabe bis zu ca. 12 Stunden Laufzeit möglich macht. Windows 10 Home 64 Bit ist bereits vorinstalliert, so dass man nach dem Auspacken direkt loslegen kann.

Das GPD Pocket von der Unterseite.

Das GPD Pocket von der Unterseite.

Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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