ARTIKEL/TESTS / Auf dem Prüfstand: Prescott 2,8-3,2 GHz
Futuremark 3D Mark 2001 SE

3D Mark dürfte für jedem ein Begriff sein. Das Programm besteht aus Einzelbenchmarks woraus sich am Ende eine Punktezahl ergibt. Dieses Resultat kommt durch die Frameraten und somit durch die Leistung in den nachempfundenen bzw. zukunftsorientierten Grafikdemos. Die Einstellungen während des Durchlaufs entsprachen den Default-Werten, also 1024x786, 32 Bit, Hardware T&L und Textur-Kompression.

In 3D Mark 2001 SE (Angaben in Punkten) zeigt sich weiterhin der Pentium 4 EE mit 3,4 und 3,2 GHz an erster Stelle, gefolgt vom Athlon 64. Der Prescott mit 3,2 GHz Takt schlägt sich mit dem alten Northwood-Kern mit gleichem Takt herum und reicht nicht ganz an die Leistung des C-Modells heran. Grund dafür dürfte die verlängerte Pipeline des Prescott sein, die etwas an Pro/Takt-Leistung kostet. Das 3,0 Modell schlägt hingegen fast problemlos den alten XP 3200+ von AMD, wobei die 2,8 GHz Version des Prescott überhaupt nicht in die Gänge kommt. Der Grund ist klar: die Architektur ist für Taktraten jenseits der 3,2 und 3,4 GHz ausgelegt, bei weniger Takt bricht die Leistung mehr oder weniger völlig zusammen, was eben an den Pipelines und ähnlichen Faktoren liegt.

Unreal Tournament 2003

Einer der, wenn nicht sogar der beliebteste Ego-Shooter der zurzeit auf dem Markt zu finden ist. Durch eine hochkomplexe Grafik ist Unreal Tournament 2003 ein enormer Hardware-Fresser und somit für einen Benchmark gerade richtig. Das Spiel basiert auf Direct3D und hat ebenfalls einen schon integrierten Benchmarkmodus, der in unserem Falle mit einer Auflösung von 1024x768 und einer Farbtiefe von 32 Bit betrieben wurde.

Das Diagramm Unreal Tournament 2003 (Angaben in Frames pro Sekunde) zeigt deutlich, hier ist AMD überlegen, der Athlon 64 bringt mehr als 10 Frames mehr und verdeutlicht nebenbei, dass UT 2003 kein Spiel für den Pentium 4 ist, ebenso gilt das für den Prescott, die zwei Modelle mit 2,8 und 3,0 GHz bleiben hinter dem 3,2 GHz Northwood (Pentium 4 C) zurück. Der gleichgetaktete Prescott kann am alten Kern vorbeiziehen, wenn auch nur sehr gering.

Quake III Arena

Auch der berühmte Ego-Shooter von id-Software, Quake III Arena, durfte bei unseren Tests heran und die ensprechenden Prozessoren mussten zeigen, was sie im Stande sind zu leisten. Als Point Release kam die aktuelle Version 1.31 zum Einsatz. Die Settings waren auf Normal-Quality gestellt und die Auflösung betrug 1024x768 bei 32 Bit Farbtiefe. Hier die Ergebnisse von einem der besten OpenGL Ego-Shooter, die sich momentan auf dem Markt befinden.

Quake III (Angaben in Frames pro Sekunde) ist ein Spiel das den Pentium 4 Prozessoren schon immer gelegen hat. Kurzzeitig hat der Athlon 64 die Pentium 4 an der Spitze verdrängt, die Extreme Edition konnte aber mühelos vorbeiziehen und gibt immernoch das beste Bild ab. Auch der Prescott mit 3,2 und 3,0 GHz zieht am Athlon 64 vorbei, bleibt aber dennoch mit 10 Frames weit hinter dem Cache Boliden namens Extreme Edition zurück. Der 2,8 GHz Prescott kann auch den 3,2C Northwood hinter sich lassen.

Serious Sam - The Second Encounter

Als drittes und letztes Spiel, musste sich Serious Sam SE in unsere Testläufe einreihen. Das Spiel zeichnet sich vor allem durch weite offene Areale und eine gigantische Zahl an Gegner aus. So ist das Spiel absolut geeignet um sowohl den normalen Betrieb als auch extreme Situationen mit dutzenden von Gegnern zu simulieren und den Rechner oder besser gesagt die Frames etwas in die Knie zu zwingen.

In Serious Sam - The Second Encounter (Angaben in Frames pro Sekunde) zeigen sich weniger große Abstände, an deren Spitze allerdings der Athlon 64 3200+ steht. Gefolgt vom Prescott mit 3,2E GHz der schneller ist als der gleichgetaktete 3,2 Extreme Edition. Der 3,0E (Prescott) konnte sich ebenfalls vor den mit 200 MHz schneller getakteten Northwood drängen. Dem kleinste Prescott hingegen fehlt es einfach an Takt um sich am 3,2C vorbeizukämpfen, er bleibt dennoch vor dem Athlon XP.

Autor: Pascal Heller
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