ARTIKEL/TESTS / Bean Canyon: Intel NUC Kit NUC8i7BEH
Fazit
Wer auf der Suche nach einem potenten Office-PC mit sehr gutem Preis/Leistungs-Verhältnis ist, könnte zum NUC8i7BEH greifen.

Wer auf der Suche nach einem potenten Office-PC mit sehr gutem Preis/Leistungs-Verhältnis ist, könnte zum NUC8i7BEH greifen.

Auf den zurückliegenden Seiten haben wir das Intel-NUC-Kit ausführlich unter die Lupe genommen, so dass wir nun zu einem abschließenden Fazit des Artikels kommen.

In Sachen Leistung konnte das Intel NUC Kit NUC8i7BEH während unserer Messungen eine sehr solide Figur machen. Wer nicht gerade ein Bestandssystem umbauen und ein vorhandenes SATA-Laufwerk wiederverwenden möchte, sollte dabei unbedingt zu einem NVMe-basierten M.2-Drive greifen. Der Vergleich des NUC-Systems bei Verwendung einer 2,5 Zoll großen OCZ VT180 mit der flotten Intel SSD 660p, geht ganz klar zugunsten der Intel-SSD aus. Der verbaute Intel Core i7-8559U bietet sehr viel Leistungsreserven für den alltäglichen Bürobedarf und dürfte auch im heimischen Wohnzimmer als HTPC Gefallen finden. In letzterem Fall sollte man das System aber ggf. in einem Schrank verstauen, denn mit 45 dB(A) unter Volllast ist das NUC, je nach Umgebungsgeräusch, schon deutlich hörbar. Bei zunehmender Dauer der Belastung sinkt die Lautstärke auf 41 dB(A), da auch die maximale CPU-Frequenz von anfänglich rund 4,0 GHz auf etwa 1,3 GHz gedrosselt wird. Gleichermaßen reduziert sich Leistungsaufnahme von ursprünglich 75,5 Watt auf nur noch 48,0 Watt. Die damit einhergehende Drosselung der Performance ist bei derart kompakten Systemen mittlerweile üblich. Feintuning am Lüfterprofil kann man nachträglich im mächtigen Intel Visual BIOS vornehmen.

Aktuell wechselt das Intel NUC Kit NUC8i7BEH ab 480 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 10/2019) den Besitzer und kommt mit einer Garantiezeit von drei Jahren. Da es sich um einen Barebone handelt, fehlen noch ein paar Komponenten zum einsatzbereiten Gesamtsystem. Möchte man unser Testsystem nachbauen, fehlen also 2 x 8 GB Kingston HyperX Impact SO-DIMM DDR4-2400 (HX424S14IB2K2/16) für rund 80 Euro sowie die Intel SSD 660p mit 512 GB (SSDPEKNW512G801) für 70 Euro. Macht in Summe 630 Euro für das NUC mit SSD 660p – bei Verwendung einer SATA-SSD könnte man hier ein paar Euro sparen. In Sachen Preis/Leistung landet das NUC somit auf dem Spitzenplatz des Rankings (siehe Seite 11). Egal für welche Kombination man sich letztlich entscheidet, man bekommt für einen moderaten Anschaffungspreis ein kompaktes System mit guter Ausstattung: Preis/Leistungs-Award!

Intel NUC Kit NUC8i7BEH
  • Gute Performance/Ausstattung
  • Sehr gute Preis/Leistung
  • Geringe Idle-Leistungsaufnahme
  • Schnittstellenvielfalt
  • Kompaktes Design
  • Hörbar unter Volllast
  • Leistungsreduzierung bei Dauerlast

Performance-Ranking
ASUS ROG Zephyrus S GX502GW-AZ054R
100,0
Intel NUC Kit NUC8i7HVK (SSD 760p)
86,2
Intel NUC Kit NUC8i7HVK (Optane SSD 800P)
85,7
HP Spectre x360 15-df0126ng
80,4
Intel NUC Kit NUC8i7BEH (SSD 660p)
74,1
Intel NUC Kit NUC8i7BEH (VT180)
71,2
Intel NUC Kit NUC6i7KYK
63,9
Gigabyte BRIX GB-BRi7-8550
57,8
Intel NUC Kit NUC8i3CYSM (VT180)
49,7
Intel NUC Kit NUC8i3CYSM (2.5" Video HDD)
47,8
GPD Pocket Mini Netbook
 
18,5
Angaben in Prozent (mehr ist besser)
Autor: Patrick von Brunn
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