ARTIKEL/TESTS / Intel NUC8i7HVK mit Vega-Grafik im Test
Fazit
Die Ausstattung kann durchaus mit Desktop-Systemen mithalten.

Die Ausstattung kann durchaus mit Desktop-Systemen mithalten.

Auf den zurückliegenden acht Seiten haben wir das flotte Intel-NUC-Kit ausführlich beleuchtet, so dass wir nun zu einem abschließenden Fazit kommen.

In Sachen Leistung kann das Intel NUC Kit NUC8i7HVK das Testfeld klar dominieren und stößt dabei mühelos in neue Dimensionen vor. Zwar hatten wir bereits in der Vergangenheit Systeme mit ähnlich flotten Prozessoren im Test, doch die integrierte Vega-Grafik kann bei Spielen und 3D-Benchmarks die Konkurrenz deutlich abhängen. Entsprechend setzt sich das Intel-NUC mit Abstand an den Spitzenplatz des Performance-Rankings. Auch die Ausstattung ist sehr üppig und bietet nicht nur Platz für zwei M.2-SSDs, sondern auch eine unglaubliche Schnittstellen-Vielfalt an Vorder- und Rückseite. Die schicke RGB-LED-Beleuchtung setzt das kompakte System auch auf der nächsten LAN-Party entsprechend in Szene und sorgt für Aufmerksamkeit.

Platz für zwei M.2-Laufwerke ist vorhanden.

Platz für zwei M.2-Laufwerke ist vorhanden.

Während das System im Idle-Betrieb angenehm leise und mit einer Leistungsaufnahme von 14 Watt auch durchaus sparsam ist, sieht es bei voller Belastung aller Komponenten leider völlig anders aus. Unter Volllast macht sich der kleine Lüfter des CPU-Kühlers deutlich bemerkbar und katapultiert den Geräuschpegel, wie auch schon beim Vorgänger-NUC, auf 49,5 dB(A). Auch die Kerntemperatur der CPU ist mit 96 °C recht hoch und nimmt dem Turbo-Boost natürlich deutlich an Spielraum. Die maximale Leistungsaufnahme stößt dabei auch in extreme Höhen vor und liegt bei 170 Watt, was mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Skull Canyon NUC gleich kommt. Im Energieeffizienz-Ranking liegt das System damit am Ende der Testprobanden.

Aktuell wechselt das Intel NUC Kit NUC8i7HVK ab 900 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 04/2019) den Besitzer und kommt mit einer Garantiezeit von drei Jahren. Da es sich um einen Barebone handelt, fehlen noch ein paar Komponenten zum einsatzbereiten Gesamtsystem. Möchte man unser Testsystem nachbauen, fehlen also 2 x 8 GB Kingston HyperX Impact SO-DIMM DDR4-2400 (HX424S14IB2K2/16) für rund 100 Euro sowie die Intel Optane SSD 800P 118 GB (SSDPEK1W120GA) für 220 Euro bzw. die Intel SSD 760p 512 GB (SSDPEKKW512G8XT) für 110 Euro. Macht in Summe entweder 1.110 Euro für das NUC mit SSD 760p bzw. 1.220 Euro für das Setup inkl. Optane SSD 800P. In Sachen Preis/Leistung schneidet das NUC mit SSD 760p etwas besser ab und sichert sich einen Platz im oberen Drittel des Rankings (siehe Seite 10). Egal für welche Kombination man sich letztlich entscheidet, man bekommt in jedem Fall ein sehr schnelles und kompaktes System, das sich auch auf der nächsten LAN-Party mit Freunden nicht verstecken muss: Performance-Award!

Intel NUC Kit NUC8i7HVK
  • Sehr gute Performance
  • Hohe Schnittstellen-Vielfalt
  • RGB-LED-Beleuchtung
  • Kompaktes Design
  • Hohe Leistungsaufnahme unter Volllast
  • Hoher Preis
  • Keine vertikale Aufstellung möglich

Performance-Ranking
Intel NUC Kit NUC8i7HVK (SSD 760p)
100,0
Intel NUC Kit NUC8i7HVK (Optane SSD 800P)
99,3
Intel NUC Kit NUC6i7KYK
76,7
ZOTAC ZBOX EI750 Plus
59,0
Intel NUC Kit NUC6i5SYH
49,4
ZOTAC ZBOX EI730 Plus
48,7
Intel NUC Kit NUC6i5SYH (8 GB)
48,1
ZOTAC ZBOX EN760 Plus
43,6
Gigabyte BRIX GB-BSi3HAL-6100
 
38,1
Gigabyte BRIX GB-BSi3HAL-6100 (8 GB)
 
35,9
Intel Compute Stick STK2m3W64CC
 
33,7
ZOTAC ZBOX CI540 nano Plus
 
26,7
GPD Pocket Mini Netbook
 
22,9
Intel Compute Stick STK1AW32SC
 
15,9
Angaben in Prozent (mehr ist besser)
Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller

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