ARTIKEL/TESTS / Intel NUC8i7HVK mit Vega-Grafik im Test
Technische Daten / Ausstattung
Der typische Intel Skull ziert auch das Hades Canyon NUC-Kit und dessen Beleuchtung kann nach den persönlichen Vorlieben im BIOS angepasst werden.

Der typische Intel Skull ziert auch das Hades Canyon NUC-Kit und dessen Beleuchtung kann nach den persönlichen Vorlieben im BIOS angepasst werden.

Optisch ist das auf dem Hades Canyon basierte NUC-Kit keine Neuheit. Das schwarze Kunststoff-Gehäuse mit wabenförmigen Lufteinlässen an der Seite und dem Intel-typischen Skull auf der Oberseite kennen wir bereits vom Skull Canyon NUC Kit. Da Intel die inneren Werte aber deutlich aufpoliert hat und damit auch die Leistungsaufnahme gestiegen ist, kommt das neuerliche Kit etwas wuchtiger daher. D.h. ganz konkret, dass das System eine leicht vergrößerte Grundfläche besitzt und auch dicker geworden ist. In Summe bringt es das NUC8i7HVK auf 221 mm x 39 mm x 142 mm (B x H x T). Der Vorgänger alias NUC Kit NUC6i7KY (Test) lag noch bei 216 mm x 23 mm x 116 mm. Das Volumen beträgt nun etwa 1,2 Liter.

Im Inneren werkelt ein Intel-Core-i7-8809G-Prozessor der achten Core-Generation (8 MB Cache), der vier Kerne zu bieten hat und Dank Hyper-Threading bis zu acht Threads zeitgleich bearbeiten kann. Die Grundfrequenz ist mit 3,1 GHz schon beachtlich und kann im Turbo-Modus auf flotte 4,2 GHz steigen. Intel gibt die CPU mit 100 Watt TDP an, weshalb das Netzteil auch entsprechend dimensioniert ist. Über ein Dual-Channel-Speicherinterface können bis zu 64 GB DDR4-2400 angebunden werden.

Das Intel NUC-Kit ohne Gehäusedeckel.

Das Intel NUC-Kit ohne Gehäusedeckel.

Flankiert wird die Intel-Core-CPU selbst von einer Grafik der Radeon RX Vega M GH von Marktbegleiter AMD. Die mobile Radeon-GPU verfügt über 24 Execution Units, deren Grundfrequenz bei 1.063 MHz liegt und dynamisch auf bis zu 1.190 MHz angehoben wird. Über ein 1.024 Bit breites Speicherinterface sind 4 GB HBM2 direkt an die GPU angebunden, so dass kein zusätzlicher Speicher aus dem Systemspeicher bezogen wird. Die Vega-Grafik unterstützt 4K bei bis zu 60 Hz, DX 12, Vulkan, OpenGL 4.5 sowie verschiedene Kodier- und Dekodier-Verfahren in Hardware. Für die Ausgabe auf bis zu sechs Displays stehen an Intels NUC-Kit ein HDMI 2.0a Port und zwei Mini DisplayPorts (1.2) zur Verfügung. Abhängig von der Lastsituation wird die Vega-Grafik jedoch nicht immer verwendet, sondern Intels Chip-eigene HD-Grafik 630, die deutlich stromsparender arbeitet.

Vollgepackt mit Technik: Ein Blick auf die Hauptplatine inkl. SSD(s) und SO-DIMMs.

Vollgepackt mit Technik: Ein Blick auf die Hauptplatine inkl. SSD(s) und SO-DIMMs.

Seitens der Schnittstellen hat das NUC8i7HVK wirklich extrem viel zu bieten! Neben zwei M.2/​M-Key für SSDs (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260/​2242), WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac und Bluetooth 4.2, sind vor allem extern zahlreiche Anschlüsse vorzufinden. Seitlich ist zudem ein Kensington-Lock zum Fixieren des Geräts.

Beginnen wir mit der Rückseite des NUCs: Stereo-Out bzw. TOSLink Optical, zwei Thunderbolt 3 USB 3.1 Gen2 inkl. DisplayPort 1.2, zwei Mini DisplayPort 1.3 inkl. HDCP 2.2, zwei Gigabit-Ethernet Ports (Intel I219-LM/​Intel I210-AT), vier USB 3.1 Gen1 sowie ein HDMI 2.0a inkl. HDCP 2.2 (und 4K@60Hz). Auch die Vorderseite ist üppig bestückt und hält folgendes parat: SD-Karten-Leser (SDXC, SDHC, SD), ein USB 3.1 Gen2, ein USB 3.1 Gen1 Charging-Port (bis zu 2,1 A Ladestrom), ein HDMI 2.0a inkl. HDCP 2.2 (und 4K@60Hz) ein USB 3.1 Gen2 (ohne DP/Thunderbolt-Support) sowie ein HD-Audio-Port für Stereo-Headsets und Mic (3,5-mm-Klinke).

Die RGB-Beleuchtung hebt den Skull noch mehr hervor.

Die RGB-Beleuchtung hebt den Skull noch mehr hervor.

Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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