ARTIKEL/TESTS / PCI Express: Plextor M6e Black 256 GB
Vorwort

Mit der erstmals auf der CES 2015 vorgestellten M6e Black Edition mit PCIe Gen 2x2 Interface, erweitert Plextor seine M6e-SSD-Produktpalette um ein technisch wie optisch weiterentwickeltes Modell. Die M6e-Serie von Plextor ist die erste native PCI Express SSD-Lösung, die in der Lage ist, den Leistungsengpass von SATA3 zu überwinden. Das Drive wird zudem durch die ebenfalls überarbeitete, intelligente SSD-Software-Cache-Technologie PlexTurbo 2.0 ergänzt, durch welche die beschleunigte SSD-Leistung erreicht wird. Die Plextor M6e Black Edition wird automatisch als AHCI-Gerät erkannt und benötigt keine zusätzlichen Treiber. Ein Marvell-Controller, kombiniert mit 19 nm Toshiba Toggle-NAND-Flash, soll der Black Edition zu sequentiellen Lese- und Schreibraten von bis zu 770 MB/s bzw. 625 MB/s sowie Random-4k-Read- und -Write-Speeds von bis zu 105K und 100K IOPS verhelfen. Diese und viele weitere Eckdaten werden wir anhand eines Praxistests der M6e Black Edition mit 256 GB Speicherkapazität ganz genau überprüfen. Wie immer wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Plextor für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
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