ARTIKEL/TESTS / Razer Blade 15 Gaming-Notebook im Test
Fazit
Das Basis-Modell des Razer Blade 15 konnte uns im Test überzeugen, wenn auch mit kleineren Einschränkungen.

Das Basis-Modell des Razer Blade 15 konnte uns im Test überzeugen, wenn auch mit kleineren Einschränkungen.

Auf den zurückliegenden Seiten haben wir das Gaming-Notebook von Razer ausführlich beleuchtet, so dass wir nun zu einem abschließenden Fazit des Tests kommen können.

Razer hat in seine aufpolierte Blade-15-Familie die leistungsstarke Comet-Lake-Plattform von Chipgigant Intel gepackt und mit einer flotten GeForce RTX 2070 im Max-Q-Design kombiniert. Das Ergebnis ist ein potentes Notebook, das nicht nur Gamern Spaß macht, sondern auch Profis im Arbeitsalltag als solide Basis dient. Die entsprechenden Vorlieben bzw. Workloads kann man mittels Razer-Software per Profil mit wenigen Klicks konfigurieren und das Gerät dahingehend optimal betreiben. In Verbindung mit einem üppigen 16-GB-Arbeitsspeicher, NVMe-SSD, WiFi 6 und zahlreichen Schnittstellen rundet der Hersteller das Notebook ab. Ein besonderes Highlight ist zudem das 144-Hz-IPS-Panel, das einen großen Farbraum darstellen kann und in einem schlanken Slim-Beezel-Design mit nur 4,9 mm (seitlichem) Rand untergebracht wurde. Wer noch mehr Power möchte oder ein 300-Hz-UHD-OLED, der kann zum Profi-Modell der Blade-15-Serie greifen.

Performance-Ranking
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Gaming)
100,0
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Creator)
99,3
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Balanced)
96,7
Angaben in Prozent (mehr ist besser)

Wie bereits im vorherigen Absatz angeklungen, hat das gewählte Profil Auswirkungen auf die leistungsmäßige Ausrichtung der Systemkomponenten. Dies wirkt sich nicht nur auf die Performance, sondern erwartungsgemäß auch auf die Geräuschentwicklung, den Energieverbrauch und die verschiedenen Temperaturen aus, was wir auf Seite 12 des Artikels ausführlich aufgeschlüsselt haben. Speziell die Lautstärke ist bei allen drei Settings unter Volllast relativ hoch und findet im Gaming-Preset sein Maximum. Wer die Mühe der Optimierung nicht scheut, bekommt durch die Software zumindest die Möglichkeit den Lüfter manuell auf eine Drehzahl zu fixieren und auf die teilweise pulsierende Lüfterregelung zu verzichten.

Im lastfreien Betrieb konnten wir rund acht Stunden Akkulaufzeit ermitteln, was sich bei reduzierter Display-Helligkeit sogar noch weiter steigern lässt. Wer fernab der Stromversorgung viel Leistung vom Blade fordert, wird aber relativ schnell einen dunklen Bildschirm sehen, denn unter Volllast ist der Akku nach einer knappen Stunde auf unter 5% gesunken. Mit 65 Wh hätte der Akku gerne etwas größer ausfallen dürfen, was Razer zumindest beim Profi-Modell etwas besser gemacht hat (80 Wh). Dass das gesamte Kühlkonzept des Blades dank Heat-Pipe-Technik gut funktioniert, zeigen unsere Untersuchungen hinsichtlich Leistungsreduzierung im Dauerbetrieb. Auch die Turbo-Funktionen der Intel-CPU kommen gut zum Tragen.

Hardware-Mag Award „Performance“

Zur Zeit ist die Modellvariante RZ09-03287G22-R3G1 des Razer Blade 15 ab circa 2.150 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 07/2020) erhältlich und kommt mit einer einjährigen Garantie. Das Gerät wird bereits mit vorinstalliertem Windows 10 Home geliefert und ist somit innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Das Blade 15 gibt es obendrein nicht nur in der hier und heute getesteten Basis-Version, sondern auch als weiter aufgewertetes Profi-Modell. Letzteres legt noch mal eine Schippe drauf und beinhaltet einen Core i7-10875H mit acht Kernen, RTX 2070 SUPER oder RTX 2080 SUPER, 300-Hz-OLED-Display mit UHD-Auflösung und Touchscreen sowie eine bis zu 1 TB fassende NVMe-SSD. Natürlich muss man hierfür (noch) tiefer in die Tasche greifen (siehe Online-Konfigurator im Razer-Shop). Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, bekommt das Basis-Modell auch noch in kostengünstigeren Varianten. Alles in Allem waren wir mit der Darbietung des Testprobanden, abgesehen von Kleinigkeiten, aber sehr zufrieden. Daher verleihen wir abschließend gerne unseren Performance-Award, denn bis dato war noch kein schnelleres Notebook in unserem Testlab!

Razer Blade 15 Base Model 2020
  • Sehr hohe Performance in allen Bereichen
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr schnelle SSD
  • Flottes 144-Hz-Display
  • Große Shift-Taste rechts
  • Gute Schnittstellen-Auswahl
  • Software-Umfang / Leistungs-Profile
  • Laut bei Volllast
  • Akkulaufzeit bei Last
  • Kleine Pfeiltasten
  • Kein SD-Kartenleser (nur Profi-Modell)
  • Laden über USB-C nicht möglich (nur Profi-Modell)

Performance-Ranking
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Gaming)
100,0
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Creator)
99,3
ASUS ROG Zephyrus S GX502GW-AZ054R
98,0
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Balanced)
96,7
Razer Blade Stealth 13 (Gaming)
65,7
HP Spectre x360 15-df0126ng
64,5
Razer Blade Stealth 13 (Balanced)
62,9
Intel NUC Kit NUC8i7BEH (SSD 660p)
58,0
Razer Blade Stealth 13 (Battery Saver)
57,6
Lenovo Yoga C940-14IIL Iron Grey
55,6
Intel NUC Kit NUC8i7BEH (VT180)
55,6
Gigabyte BRIX GB-BRi7-8550
45,3
Intel NUC Kit NUC8i3CYSM (VT180)
41,8
Intel NUC Kit NUC8i3CYSM (2.5" Video HDD)
 
40,0
Angaben in Prozent (mehr ist besser)
Autor: Patrick von Brunn

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