ARTIKEL/TESTS / Crimson Canyon: Intel NUC Kit NUC8i3CYSM
Technische Daten / Ausstattung
Das NUC8i3CYSM ist etwas höher als einige seiner Geschwister und bietet daher Bauraum für 2,5 Zoll Drives.

Das NUC8i3CYSM ist etwas höher als einige seiner Geschwister und bietet daher Bauraum für 2,5 Zoll Drives.

Das Gehäuse des Mini-PCs kennen wir bereits von zahlreichen anderen Intel-NUC-Modellen. Auf der Oberseite ist das Gehäuse des NUC8i3CYSM mit schwarzem Klavierlack versehen, was optisch gut aussieht, leider aber sehr anfällig für Fingerabdrücke und Staub ist. Die vier Seitenwände sind in matter Optik gehalten und auf zwei Seiten mit Lufteinlässen versehen. Alles in Allem hinterlässt Intels Kompakt-PC einen guten Eindruck und macht nicht nur auf dem Büro-Schreibtisch, sondern auch im Wohnzimmer eine gute Figur. Die Abmessungen (B x H x T) betragen 117 mm x 52 mm x 112 mm, was eine besonders geringe Grundfläche ergibt. Aufgrund der Bauhöhe ist die Montage eines herkömmlichen 2,5-Zoll-Drives mit bis zu 9,5 mm Dicke problemlos möglich. Außerdem ist auch ein M.2-2280-Port für NVMe-SSDs vorhanden.

Im Inneren des NUCs verrichtet ein Intel-Core-i3-8121U-Prozessor der achten Core-Generation (4 MB SmartCache) seine Dienste. Diese Dual-Core-CPU kann Dank Hyper-Threading bis zu vier Threads zeitgleich bearbeiten. Die Grundfrequenz ist mit 2,2 GHz recht moderat und kann im Turbo-Modus auf flotte 3,2 GHz steigen. Intel gibt die CPU mit 15 Watt TDP an – weitere Leistungsstufen (TDP-up/down) gibt es bei diesem Core-Modell nicht. Über ein Dual-Channel-Speicherinterface können bis zu 32 GB DDR4-2400 oder LPDDR4/x-2400 angebunden werden.

Qual der Wahl: Im Inneren des NUC-Kits ist Platz für klassische SATA-Laufwerke und/oder für moderne NVMe M.2-SSDs mit noch mehr Performance.

Qual der Wahl: Im Inneren des NUC-Kits ist Platz für klassische SATA-Laufwerke und/oder für moderne NVMe M.2-SSDs mit noch mehr Performance.

Das NUC setzt auf eine dedizierte Grafikeinheit in Form der AMD Radeon 540, die speziell für den mobilen Einsatz bzw. OEM-Geschäft konzipiert wurde. Die AMD-GPU verfügt über acht Recheneinheit mit ingesamt 512 Stream-Prozessoren (16 ROPs, 32 TMUs), die bei Boost-Frequenzen bis 1.124 MHz arbeiten. Als Speicherinterface steht ein 64 Bit breiter Datenbus bereit, an den in Summe 2 GB GDDR5-Speicher angebunden sind. An zwei HDMI-2.0b-Anschlüsse können entsprechende Displays betrieben werden. Technologien wie z.B. Radeon FreeSync gehören ebenso mit zum Featureset der AMD Radeon 540. Mehr zur Performance erfahren Sie ab Seite 5 des Artikels.

Hinsichtlich Schnittstellen hat das NUC8i3CYSM einiges zu bieten. Neben zwei SATA3-Ports und einem M.2/​M-Key für SSDs (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280), WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac (2x2, Intel 9560, verlötet) und Bluetooth 5.0, sind vor allem extern einige Anschlüsse vorzufinden. Intern sind noch Header für zwei USB-2.0-Ports vorhanden. Seitlich ist zudem ein Kensington-Lock zum Fixieren des Geräts an öffentlichen Plätzen. Ein SD-Kartenleser für SDXC mit UHS-I-Support ist ebenso seitlich zu finden.

Auf dem Kopf: Im abnehmbaren Boden des NUCs wird das 2,5-Zoll-Laufwerk montiert.

Auf dem Kopf: Im abnehmbaren Boden des NUCs wird das 2,5-Zoll-Laufwerk montiert.

Beginnen wir mit der Rückseite des NUCs: Neben dem DC-IN für die Spannungsversorgung finden wir zwei HDMI 2.0b, RJ45 Gigabit-Ethernet (Intel I219-V) sowie zwei USB-3.1-Gen1-Ports, jeweils ausgeführt als USB Type-A. An der Vorderseite hat der Hersteller zwei USB-3.1-Gen1-Ports (Type-A, einer davon aus Charging-Port) sowie einen HD-Audio-Port für Stereo-Headsets und Mic (3,5-mm-Klinke) angebracht. Außerdem beinhaltet die Front den Power-Button und einen IR-Sensor für Fernbedienungen. Seitlich bietet das NUC einen Kartenleser für microSDXC-Karten (UHS-I-Unterstützung).

Auf der Rückseite hat Intel zahlreiche Anschlüsse vorgesehen.

Auf der Rückseite hat Intel zahlreiche Anschlüsse vorgesehen.

Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller

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