Asus P4PE i845PE Motherboard im Test


Erschienen: 26.01.2003, Autor: Pascal Heller
Lieferumfang

Der Lieferumfang ist durchaus ordentlich gestaltet und enthält alle nötigen Dinge. Zu Bemängeln wäre als einziges das etwas Mager bestückte Audio-Modul (S/PDIF-Modul), welches nur einen digitalen Ausgang besitzt, was für den Anschluss eines 6.1 Systems essentiell und vor allem möglich gewesen wäre, da sich auf dem Mainboard ein 6-Channel Soundchip befindet. Der Fairness halber muss man aber sagen, dass ein optischer Ausgang nicht zu den normalen Features eines OnBoard Sounds gehört...

  • Asus P4PE
  • Treiber CD
  • Asus USB 2.0 und Gameport Sloterweiterung
  • Asus S/PDIF-Modul
  • UltraDMA 133 Kabel
  • IDE Kabel
  • FDD Kabel
  • Extra Jumper
  • Benutzerhandbuch
  • Kurzanleitung
  • Quick Reference Card
  • P4PE Mainboard Setting Sticker
  • Asus Sticker
  • Anschlussblende
Sehr gut ist die Kurzanleitung gehalten, wobei diese sich auf 10 Seiten mit den wesentlichen Dingen beschäftigt, dafür aber auch in 12 Sprachen unter anderem Deutsch übersetzt wurde. Weiter ist auch das Handbuch im Großen und Ganzen für unerfahrene Benutzer eine große Erleichterung, obwohl der eine oder andere Punkt in der Anleitung sehr verwirrend ist und die Gliederung etwas unkonsequent ausfällt. Insgesamt verschafft die Anleitung aber einen sehr soliden und hilfreichen Eindruck...


Ausstattung Wie von Asus zu erwarten setzt man voll auf Ausstattung und Features. Dabei wurde das Asus P4PE in unserer Version mit einem 6 Channel-OnBoard Soundchip und einem 100 MByte LAN Adapter bestückt...

Dieser Broadcom Netzwerkchip ist quasi eine verlötete Variante einer 10/100 MB Netzwerkkarte. Der in der erweiterten Version zum Einsatz kommende 1 GBit Adapter bleibt uns leider verwehrt. Dennoch ist es erwähnenswert, dass Asus das Mainboard auch mit einem 1 Gbyte Adapter anbietet, wobei selbst unter PCI Karten eine solch schnelle Karte, die preislich über 300€ ansiedelt, nur seltenst zu finden ist. Natürlich läst sich von dem Datendurchsatz nur profitieren, wenn man auch ein Netzwerk mit einer solchen Geschwindigkeit besitzt...

Der ADI 5.1 Soundchip AD 1980 bietet auf dem Papier eine ordentliche Soundlösung mit optischer Ausgabe durch das weiter oben schon besprochene S/PDIF Modul. Ob die Klangqualität jedoch den Spezifikationen entspricht werden wir später untersuchen...

Klar befinden sich neben den integrierten Komponenten auch alle Funktionen die typisch für Asus sind. Somit kann der User wie gewohnt auf ein Multi-Language Bios zurückgreifen, dass es ihm erlaubt in der für die meisten Anwender sowieso schon fremden Oberfläche wenigstens die Begriffe und Funktionen besser zu verstehen. Neben den bewährten Features wie Asus-Update, MyLogo etc. finden sich auch zwei neue nützliche Funktionen. Zum Ersten wurde das Bios so gestaltet, dass es selbst bei einem misslungenen Bios-Update per Diskette wieder hergestellt werden kann ohne einen neuen Bios-Chip kaufen zu müssen. Zum Zweiten setzt sich das Bios durch das C.P.R System (CPU Parameter Recall) selbst auf die Standartwerte zurück, falls der erste Bootversuch, durch falsche Einstellungen wie zum Beispiel beim Übertakten durch einen zu hohen Prozessortakt oder eine zu niedrige Vcore, misslingt. Dadurch muss nicht umständlich das Gehäuse geöffnet werden um das Bios per Jumper zurückzusetzen...


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