VIA greift an: PT800 Chipsatz im Test


Erschienen: 06.08.2003, Autor: Pascal Heller
VIA PT800 Northbridge

Der neueste Sprößling aus dem Hause VIA bietet volle Unterstützung für die neusten Intel Prozessoren mit FSB800. Somit ist der PT800 als Antwort und Pendant auf die von uns schon vor einigen Monaten getesteten i875P und i865PE Platinen von Intel zu verstehen. Nun aber genug des Vorgeplänkels...

Die PT800 Northbridge kommt mit einigen neuen Features wie gleich zum Ersten und Wichtigsten, dem FastStream64 DDR400 Memory Controller. Die neue Technik folgt im wesentlichen dem Gedanken, der erstmals mit dem diesen Frühjahr erstmals im i875P Canterwood Chipsatz vorgekommenen PAT (Performance Acceleration Technologie). VIA sorgt hierbei im Gegensatz zu Intel mit einer Vielzahl von Prefetch Puffern die als Sprungvorhersage ähnlich wie bei Prozessoren verstanden werden können, für zusätzliche Leistung. Dadurch kann die Latenz im Speicher-Controller gesenkt werden, ohne dass ein besonderer oder schnellerer Speicher von Nöten werden sollte. Durch diese Technik kann der PT800 auch ohne sein fehlendes Dual-Channel Interface gegen die neuen Konkurrenten bestehen, wobei allerdings durch das Fehlen des Dual-Channel Controllers deutlich gespart werden kann...

Wie sich das PT800 mit diesen Vorraussetzungen schlägt werden wir im Laufe des Tests sehen. Tatsache ist, dass kommende Mainboards mit PT800 Chipsatz mit DDR266, DDR333 und DDR400 auskommen müssen und in Sachen Speicherbandbreite zurückliegen. Klarerweise bietet das PT800 volle HyperThreading Unterstützung, was aber zur Zeit mehr als selbstverständlich ist, für einen neuen Pentium 4 Chipsatz...



Vor scrollenWeitere Artikel aus der Kategorie MainboardsZurück scrollen
Bewerten Sie diesen Artikel!

Bewertung nur durch Mitglieder möglich!

Bewertungen: 303 (Ø 3,50)