VIA greift an: PT800 Chipsatz im Test


Erschienen: 06.08.2003, Autor: Pascal Heller
Magix MP3 Maker Platinum 3.03

Als weiteres Programm neben dem schon auf der vorherigen Seite behandelten Umwandeln von Video-Files mit FlasKMPEG kommen wir nun zu dem Codieren von Wave nach MP3. Dabei benutzen wir den sehr bekannten MP3 Maker aus dem Hause Magix. Besonders geeignet ist das Programm für Intel Pentium 4 Besitzer da auch die SSE2 Befehlserweiterung zum Einsatz kommt. Wir benutzten eine 240 MB Große Ausgangsdatei (Wave) um diese ins MP3-Format zu bringen, dabei wurde auf höchste Qualität gesetzt und eine Samplingfrequenz von 128 Kbit benutzt...

Die Ergebnisse der Wave-MP3 Umwandlung mit dem Magix MP3 Maker Platinum (Angaben in Minuten) zeigen immer wieder die gleiche Reihenfolge: Gegen den Canterwood Chipsatz ist der PT800 zu schwach, allerdings hinkt er nicht viel nach und gibt sich nicht geschlagen. Eventuell kann VIA bis zur Massenproduktion des Chipsatz noch einige Verbesserungen bzw. Optimierungen tätigen, um sich hier den ersten Platz der Highscore zu sichern. Hier heißt es abwarten bis die ersten Platinen auf den Markt kommen...

Seti@Home

Die einen werden es kennen die anderen nicht. Seti@Home (Search for Extraterrestrial Intelligence at Home) ist ein Projekt der NASA, dass sich mit der Suche nach außerirdischen Lebensformen beschäftigt. Dabei kommen riesige Radioteleskope zum Einsatz deren Werte in kleine Päckchen - WUs (Workunits) - eingeteilt werden. Diese Daten werden dann von Millionen Clientrechner auf aller Welt abgerufen und berechnet. Kurz gesagt steckt hinter Seti@Home die einfache Idee die Rechenleistung aller Heimrechner zusammen zu nutzen. Durch die Rechenzeit einer WU, die vor allem durch den Prozessor aber auch durch das Mainboard bestimmt wird, werden wir sehen was unserer FSB800 Paket zu Leisten im Stande ist. Immer wenn Hyperthreading zum Einsatz kam, benutzen wir 2 (immernoch gleiche) WUs die auf zwei seperaten Clienten abgearbeitet wurden, wobei den Clienten für eine effektive Leistung die 2 verschiedenen logischen CPus zugewiesen sein müssen...

Seti@Home (Angabe in Stunden) ist ein ideales Programm um Prozessoren zu skalieren, da das Programm eben so gut wie nur vom Prozessor abhängig ist. Folglich ergeben sich bei verschiedenen Mainboards mit gleichem Prozessor nur kleine Abstände. Ebenso auch zwischen dem Canterwood und der PT800 Referenz. Gerade mal nur 2 Minuten schneller schafft der i875P Chipsatz die Berechnung unserer WorkUnit, was bei einer Gesamtzeit von über einer Stunde wirklich nicht mehr viel ist...

CineBench 2003

Ganz neu als Benchmarkprogramm haben wir CineBench mit aufgenommen. Das Programm dient uns zum Ermitteln der Renderleistung einer CPU. Dabei bietet CineBench zudem die Möglichkeit ein bestimmtes Bild mit Single oder Multi-CPU zu rendern. Da sowohl im Multi wie auch im Single-Rendering Betrieb das gleiche zu bearbeitende Objekt berechnet werden muss, könnte man die bei HT-Modellen eingetragenen Single-CPU Werte außer Acht lassen...

CineBench 2003 (Angaben in Sekunden) - liefert bei allen Platinen mit gleicher CPU auch identische Werte, da das Programm im warsten Sinne fast ausschließlich CPU-Lastig ist. Falls eine Platine total versagen sollte, dann dürfte ein schwerwiegender Fehler vorliegen. Diesem ist allerdings nicht der Fall und beide Chipsätze liegen mehr oder weniger gleich auf. Zudem zeigt sich, dass der Vorsprung der sich, bei SiSoft Sandra und PC Mark im CPU Teil, für den PT800 herauszukristaliesieren schien, keine Steigerung erbracht hat...


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