Zu Beginn des Jahres präsentierte Speicherspezialist Plextor seine nächste Generation Solid State Drives. Die M9Pe-Familie umfasst verschiedene NVMe-basierte Modelle, die wahlweise als M.2-Laufwerk (80 mm) oder als herkömmliche PCIe-Add-In-Card (HHHL) erhältlich sind. Der Marvell 88SS1093 Controller wird von Toshiba 3D-TLC-NAND mit 64 Lagen (BiCS3) umgeben und macht hohe Speicherkapazitäten von bis zu 1 TB beim Spitzenmodell der Serie möglich. Das Flaggschiff erreicht eine sequentielle Leserate von bis zu 3.200 MB/s und satte 2.100 MB/s bei sequentiellen Schreiboperationen. 400k/300k IOPS lesend bzw. schreibend ergänzen die technischen Eckdaten der Drives. Ausgewählte Modelle sind zudem mit einem schicken, schwarzen Kühlkörper samt programmierbarer LED-Beleuchtung (M9PeY) erhältlich. Wie sich das M.2-Modell mit 1 TB Speicherkapazität (Plextor M9PeG 1 TB) in der Praxis behaupten kann, klären wir in unserem gewohnt ausführlichen Review. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Plextor für die Bereitstellung des Testmusters bedanken. Außerdem geht ein Dankeschön an Hersteller Apacer für den Arbeitsspeicher sowie an ASRock für das Z370-Mainboard.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
Plextor M9PeG NVMe-SSD mit 1 TB im Test
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