ARTIKEL/TESTS / i925XE Shootout: Abit, EPoX und Intel
Abit Fatality AA8XE

Lieferumfang

Die Verpackung des Abit Fatal1ty AA8XE schindet sofort Eindruck und der Inhalt befindet sich geordnet in separaten Schachteln unter dem Mainboard. Neben dem Mainboard selbst und der Slotblende, welche die Übertragung des 7.1 HD-Sounds an die Lautsprecher ermöglicht, findet sich in den angesprochenen Schachteln ein optisches Kabel, Slotblenden für USB 2.0 und FireWire, wie auch ein gerundetes IDE und FDD Kabel. Ebenso liegen 4 S-ATA Kabel bei, um alle Anschlüsse auf dem Mainboard ausnutzen zu können. Was hingegen zu kurz kommt sind die Adapterkabel für S-ATA Geräte. Der einzige mitgelieferte Adapter würde nichteinmal für den RAID-Betrieb ausreichen. Eindeutig ärgerlich und im Preissegment des Abit Fatal1ty AA8XE auch eher unverständlich.

Trotzdem ist der Lieferumfang ausgezeichnet, nicht zuletzt weil Abit seine Ambitionen als Overclocking-Hersteller mit einem mitgelieferten OTES Speicherkühler nochmals untermauert. Der Lieferumfang in der Übersicht umfasst folgende Teile:
  • ATX I/O Shield
  • USB 2.0/Firewire Slotblende
  • Slotblende für Sounderweiterung
  • 1x Rounded IDE Kabel
  • 1x Rounded FDD Kabel
  • 4x Serial ATA-Kabel
  • 1x Serial ATA Stromadapter
  • Optisches Audio-Kabel
  • OTES-Speicherkühlung
  • Abit Case-Badge
  • Handbuch
  • Treiber-CD
  • SATA-Treiber-Diskette

Ausstattung

Bei der Ausstattung und den Features zeigt sich das Abit Fatal1ty AA8XE wenig außergewöhnlich, es hat gewissermaßen alles, was der Chipsatz erlaubt. Gemeint sind damit 8 USB 2.0 Ports, wovon 4 der Anschlüsse schon auf dem Mainboard verlötet sind und Dual-Ethernet, von denen einer Gigabit und der andere 100 Mbit pro Sekunde erreicht. Während sich die PCI Express Technik vier Steckplätze auf dem Board sichert, bleiben für ältere Karten nur noch 2 herkömmliche PCI Steckplätze. Angesichts der Tatsache, dass das Mainboard als Highend-Gaming Plattform auf dem Markt platziert ist, werden viele nicht auf OnBoard Lösungen sondern auf externe Zusatzkarten setzen, um die CPU-Belastung nicht unnötig in die Höhe zu treiben und das Höchstmaß an Performance aus dem System zu kitzeln. Dadurch wird der Platz natürlich entsprechend eng für ältere Komponenten. Unverständlich wieso Abit bei der Zielgruppe, für die das Fatal1ty konzipiert ist, auf diese aufwendige Audiolösung setzt, welche aufgrund des OTES-Kühlers einen extra PCI-Express Steckplatz am unteren Ende des Mainboards für sich beansprucht, um die Anschlüsse nach Außen zu führen. Das OTES-Modul nimmt an der üblichen Stelle für Anschlusse schlicht und einfach den Platz.

Im Großen und Ganzen eine sehr gute Ausstattung, die Frage inwiefern man sie nun für eher sinnvoll oder doch unsinnig halten soll, sei hier jedem selbst bzw. seinem Geldbeutel überlassen.

Layout und Design

Der ATX-Stromanschluss sowie der 12 V P4-Stecker des Abit Mainboards sind neben den Speicher-Bänken für den DDR2-RAM gut positioniert und nehmen am Rand der Platine keinen unnötigen Platz in Anspruch. Etwas gewöhnungsbedürftig ist hingegen der flach verlötete IDE-Anschluss und der viel zu tief sitzende FDD-Port. Zum Einen ist die Montage bei Big-Tower Gehäusen fragwürdig, zum Anderen hängt dann das Flachbandkabel quer über das Fatality-Board, was auch dem Luftstrom innerhalb des Gehäuses nicht gerade zuträglich ist.

Was wir leider nicht überprüfen konnten, war die Kühlerkompatibilität, welche durch die OTES-Kühlung evtl. eingeschränkt ist. Da wir aber nur einen Intel Boxed Kühler verwendet haben, können wir wie bereits erwähnt darüber keine festen Aussagen treffen sondern nur Vermutungen anstellen.

Ein großes Lob gilt noch der Design-Abteilung von Abit, denn das rote PCB zusammen mit einigen roten LEDs machen das Mainboard auch ohne Innenbeleuchtung zu einem echten "Hingucker".

Autor: Pascal Heller
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