ARTIKEL/TESTS / i925XE Shootout: Abit, EPoX und Intel
Intel D925XECV2

Lieferumfang

Zwar hatten wir das Desktop Board D925XECV2 nicht als Retail-Version im Test, doch wollen wir Ihnen den Lieferumfang der Boxed-Version trotzdem nicht vorenthalten und auch mit in unsere finalen Bewertungen einfließen lassen:
  • ATX I/O Shield
  • Slotblende mit USB 2.0/1394a Anschlüssen
  • Panel für USB 2.0/1394a/Audio
  • Slotblende für Soundanschlüsse
  • 4x UV-aktive SATA Kabel
  • 2x S-ATA Stromadapter
  • 1x Rounded IDE Kabel
  • 1x Rounded FDD Kabel
  • Sticker mit wichtigen Anschlusspins
  • Quick Reference und Product Guide
  • Grafische Einbauanleitung als Poster
  • RAID Treiber-Diskette
  • Treiber-CD
Ausstattung

Als erstes wollen wir uns die Intel Platine betrachten und hierbei vorerst auf die Ausstattung des Boards mit Features und Funktionen eingehen.

Betrachtet man die Ausstattung des Intel Boards, so fällt überraschend auf, dass dem Mainboard nur wenig fehlt was die Premium-Hersteller mehr bieten können. Überraschend deswegen, weil dem Intel Desktop Boards immer noch ein Image als OEM-Lösung oder gar Referenz-Design anhaftet. Um zurück auf die Ausstattung zu kommen, so bringt das Board mit dem Gigabit Ethernet OnBoard Adapter, 8 USB 2.0 Ports und dem Intel High-Definition Sound alles Wichtige für den Betrieb mit. Im Vergleich zu den Konkurrenten im Markt fehlt lediglich ein zweiter Ethernet-Adapter, mit dem das System für eventuelle Routingaufgaben gewappnet wäre. Lässt man also so einige Spielerein außen vor, zeigt sich die Platine sogar ausgesprochen gut gespickt mit nützlichen Dingen, wie 4 PCI-Slots, neben dem x16 Slot für PCI Express Grafikkarten (PEG) und den zwei 1x PCIe.

Layout und Design

Als nächstes wollen wir uns mit dem Layout des Mainboards beschäftigen. Hierbei gibt es beim D925XECV2 so gut wie nichts zu bemängelt, wäre da nicht der überdimensionierte Aluminiumkühlkörper auf der Northbridge, der dem PCI Express Slot der Grafikkarte sehr nahe kommt. Für eine normale Grafikkarte kein Problem, dürfte so manche Heatpipe-Kühllösung hier nicht passen. Ein Ersetzen des Kühlkörpers dürfte ebenfalls schwer werden, da dieser auf dem Mainboard vernieten und nicht verschraubt oder gesteckt ist. Hier muss man bei eventuellen Vorhaben schon etwas mehr Aufwand in Kauf nehmen.

Wie gesagt gibt es wenig am Layout zu kritisieren, auch wenn die mit dem Sockel 478 eingeführten Kühler bzw. Rententionmodule weichen mussten, ist das Layout rund um den Sockel LGA775 großzügig geblieben. Sehr gut haben uns vor allem die ATX-Stecker und IDE-Kanäle neben den DIMM-Bänken für den DDR2-Speicher gefallen, da somit auch Besitzern von Big-Tower Gehäusen und NoName Netzteilen - mit meist viel zu kurzen Kabeln - eine reibungslose Montage ermöglicht wird.

Autor: Pascal Heller
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