ARTIKEL/TESTS / ASUS VivoBook S14 S433FA-EB016T im Test
Akkuleistung

Besonders bei mobilen Geräten ist natürlich die Akkuleistung bzw. die Laufzeit fernab einer Stromversorgung interessant. Wir haben den Testprobanden von ASUS in verschiedenen Lastszenarien beleuchtet und jeweils die Dauer ermittelt, die bis zu einem Ladestatus von fünf Prozent vergeht. Die Displayhelligkeit reduziert sich ohne Netzversorgung zunächst nicht und muss in den Energiesparoptionen erst reduziert werden. Da die VivoBook-S14-Familie nicht mit einer dedizierten Grafik ausgestattet ist, sondern ausschließlich auf die iGPU des Prozessors setzt, sind die Betrachtungen etwas vereinfacht. In den unten folgenden Diagrammen unterscheiden wir entsprechend nur zwischen mit und ohne 3D-Last. Der Li-Polymer-Akku des Geräts ist fest verbaut und wird mit 50 Wh angegeben (3 Zellen).

Akkulaufzeit
Idle (ohne Belastung) @ 40% LCD
17:45
Idle (ohne Belastung) @ 100% LCD
12:53
Last (Single-Threaded CPU) @ 100% LCD
8:40
Volllast (Multi-Threaded CPU + iGPU) @ 100% LCD
 
3:27
Angaben in Stunden (mehr ist besser)
Leistungsreduzierung

Die Grundfrequenz der CPU beträgt 1,6 GHz und kann dynamisch und abhängig von der Lastsituation auf bis zu 4,2 GHz steigen. Der maximale Turbo-Takt kann natürlich nur dann erreicht werden, wenn bestimmte Randbedingungen eingehalten werden. Diese Bedingungen sind allen voran die Temperaturentwicklung und die Leistungsaufnahme des CPU-Packages. D.h. im Umkehrschluss, dass eine gute Kühlung der CPU Voraussetzung für hohe Turbo-Frequenzen und somit auch konstante Mehrleistung über einen längeren Zeitraum ist. Um diesen Sachverhalt nähere untersuchen zu können, haben wir Cinebench R15 in einem Batch-File per Kommandozeile automatisiert dutzende Male unmittelbar hintereinander ablaufen lassen und die Ergebnisse aufgezeichnet. Parallel dazu haben wir mit HWiNFO die Taktfrequenz, Core-Temperatur und die Package Leistungsaufnahme der CPU protokolliert. Zu Beginn der Tests befand sich das Notebook einige Zeit im lastfreien Zustand und war somit kühl genug, um mit voller Leistung die Benchmarks zu starten.

Während das Gerät anfangs mehr Leistung aus der Steckdose bezog, sank die Leistungsaufname mit zunehmender Testdauer und pendelte sich bei circa 44 Watt ein. Gleiches konnten wir auch bei der CPU-Frequenz beobachten, die im ersten Durchlauf noch etwa 3.900 MHz betrug und sich schließlich auf niedrigerem Niveau einpendelte. Die Leistungsaufname der CPU ging im gleichen Atemzug ebenso zurück und auch die Temperaturen fanden ein Gleichgewicht. Alles in Allem macht sich deutlich bemerkbar, dass die Comet-Lake-CPU von den verbauten Turbo-Funktionen profitiert und zumindest zeitweise die Performance deutlich anheben kann. Auch wenn wir bei anderen Geräten schon länger andauernde Turbo-Beschleunigung erlebt haben und die von Intel spezifizierten 4,2 GHz nicht (messbar) erreicht wurden.

Cinebench R15 Leistungsverlauf
1. Durchlauf
725
2. Durchlauf
705
3. Durchlauf
596
4. Durchlauf
572
5. Durchlauf
563
6. Durchlauf
556
7. Durchlauf
555
8. Durchlauf
548
9. Durchlauf
540
10. Durchlauf
534
Angaben in Punkten (mehr ist besser)
SSD

Die installierte Intel SSD 660p mit 512 GB bringt es laut ihrer technischen Daten auf 1.500 MByte/s lesend und 1.000 MByte/s schreibend, jeweils bei sequentiellen Zugriffen. In der Praxis konnten wir diese theoretischen Zahlen lesend sogar leicht übertreffen und im schreibenden Betrieb ungefähr bestätigen. Ein CrystalDiskMark-Durchlauf deutet das Leistungspotenzial der NVMe-SSD an, das für die angedachte Zielgruppe des S14 völlig ausreichend ist.

CrystalDiskMark-Ergebnisse der Intel SSD 660p mit 512 GB.

CrystalDiskMark-Ergebnisse der Intel SSD 660p mit 512 GB.

Autor: Patrick von Brunn

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