ARTIKEL/TESTS / ASUS VivoBook S14 S433FA-EB016T im Test
Fazit
Für den Einsatz im Heimbereich oder für gelegentliche Geschäftsreisen ist das VivoBook S14 der ideale Begleiter.

Für den Einsatz im Heimbereich oder für gelegentliche Geschäftsreisen ist das VivoBook S14 der ideale Begleiter.

Nachdem wir das schlanke VivoBook S14 von Hersteller ASUS auf den zurückliegenden Seiten ausführlich beleuchtet haben, kommen wir nun zu einem abschließenden Fazit des Tests.

ASUS sieht den Heimanwender als primäre Zielgruppe des VivoBook S14, was sich auch in der Ausstattung der Geräte äußert. D.h. mit Intels Comet-Lake fußt die Familie auf einer modernen Plattform, die durch Mainstream-Komponenten zum Gesamtsystem komplettiert wird. Unser Modell muss sich beispielsweise mit 8 GB Arbeitsspeicher begnügen, die nicht austausch- oder erweiterbar sind. Für den Alltag zuhause, im Büro oder in der Uni sind diese auch durchaus ausreichend ‒ wer etwas ambitioniertere Workloads zu erledigen hat, dürfte hier schnell an die Grenzen kommen.

Gleiches gilt auch für die verbaute QLC-SSD, deren Performance grundsätzlich ebenfalls gut ist. Wer jedoch größere Datenmengen auf das Drive schreibt, wird sich alsbald mit dem Caching-Verhalten von TLC- und QLC-Laufwerken anfreunden und außerdem die begrenzt Haltbarkeit von 100 TB im Blick behalten müssen. Sehr gut gefallen haben uns das schlanke Design, das geringe Gewicht und die Schnittstellen-Vielfalt, die ASUS trotz der geringen Abmessungen untergebrach hat. Ein dickes Minus gibt es hingegen für den Verbau zweier USB-2.0-Ports, die schon seit Jahren nicht mehr Stand der Technik sind! Schnelles USB 3.1 Gen2 oder gar USB 3.2 suchen wir leider vergebens ‒ der USB-C-Anschluss ist demnach nur eingeschränkt nutzbar.

Im herkömmlichen Office-Betrieb ist der ASUS-Sprössling leise und benötigt auch nur sehr wenig Leistung aus Akku oder Steckdose. Das wird mit langen Akkulaufzeiten und einer geringen Temperaturentwicklung samt kühler Tastaturoberfläche belohnt. Bei voller Belastung arbeitet der interne Lüfter hörbar, jedoch bleibt das Gesamtsystem mit rund 42,5 db(A) noch auf einem guten Niveau. Zusätzliche Leistungsreserven des CPU-Packages werden für die zeitweise Steigerung der Core-Frequenz auf bis zu 4,2 GHz (Turbo Boost) genutzt. Die Turbo-Funktionen der i5-CPU verrichten ihren Dienst, erreichen die maximal spezifizierten 4,2 GHz aber nur unter klinischen Bedingungen und auch dann nur kurz (siehe Seite 10 des Artikels). Bei anderen Geräten konnten wir durchaus schon länger andauernde Turbo-Beschleunigung beobachten.

Aktuell ist die Modellvariante ASUS VivoBook S14 S433FA-EB016T ab circa 800 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 11/2020) erhältlich und kommt mit einer zweijährigen Garantie. Das Gerät wird bereits mit vorinstalliertem Windows 10 Home geliefert und ist somit innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Grundsätzlich bietet der Hersteller die VivoBook-S14-Familie in verschiedenen Konfigurationen an, so dass persönliche Wünsche hinsichtlich der Ausstattung mit einfließen können. Auch bei den Gehäusefarben hat man mehrere Varianten zur Auswahl: Dreamy White, Gaia Green, Resolute Red oder Indie Black. Seit wenigen Wochen bietet ASUS das S14 (S433) auch als aktualisierte 2020er-Ausführung mit Intels 11. Core-Generation an. Für Heim- und Büroanwender sowie Studenten ist das ASUS VivoBook S14 eine gute Wahl.

ASUS VivoBook S14 S433FA-EB016T
  • Gute Alltags-Performance
  • Ordentliche Verarbeitung
  • Leise im Betrieb
  • Gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Turbo Boost von kurzer Dauer
  • USB-Ports teilweise nur 2.0

Performance-Ranking
Intel NUC Extreme Kit NUC9i9QNX
100,0
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Gaming)
82,2
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Creator)
81,7
ASUS ROG Zephyrus S GX502GW-AZ054R
80,7
Razer Blade 15 Base Model 2020 (Balanced)
79,6
Razer Blade Stealth 13 2020 (Gaming)
57,3
Razer Blade Stealth 13 (Gaming)
54,6
Razer Blade Stealth 13 2020 (Balanced)
54,3
HP Spectre x360 15-df0126ng
53,6
Razer Blade Stealth 13 (Balanced)
52,2
Intel NUC Kit NUC8i7BEH (SSD 660p)
48,2
Razer Blade Stealth 13 (Battery Saver)
48,0
Razer Blade Stealth 13 2020 (Battery Saver)
47,1
Intel NUC Kit NUC8i7BEH (VT180)
46,4
Lenovo Yoga C940-14IIL
46,3
ASUS VivoBook S14 S433FA-EB016T
 
39,9
Gigabyte BRIX GB-BRi7-8550
 
38,1
Intel NUC Kit NUC8i3CYSM (VT180)
 
34,9
Intel NUC Kit NUC8i3CYSM (2.5" Video HDD)
 
33,4
Angaben in Prozent (mehr ist besser)
Autor: Patrick von Brunn

 #AMD   #ASUS   #Audio   #Display   #Festplatte   #Gamer   #Gaming   #Grafikkarte   #Hardware   #Intel   #Lüfter   #Netzteil   #Notebook   #Prozessor   #Ryzen   #Smartphone   #Software   #SSD   #USB 

Lenovo Yoga C940-14IIL Convertible im Test
Lenovo Yoga C940-14IIL Convertible im Test
Lenovo Yoga C940-14IIL

Mit dem Yoga C940 bietet Lenovo ein Convertible basierend auf Intels 10. Core-Generation Ice-Lake an. Wir haben das flexible Leichtgewicht samt Touchscreen und Digitizer in der Praxis auf Herz und Nieren geprüft.

Razer Blade 15 Gaming-Notebook im Test
Razer Blade 15 Gaming-Notebook im Test
Razer Blade 15 Base Model 2020

Razer statt das aufpolierte Blade 15 als Modellvariante 2020 mit neuen Intel Core-Prozessoren der 10. Generation aus. Ob das flinke Gamer-Notebook mit GeForce-RTX-Grafik im Test überzeugen kann, lesen Sie in unserem Review!

Ice Lake: Razer Blade Stealth 13 im Test
Ice Lake: Razer Blade Stealth 13 im Test
Razer Blade Stealth 13

Das Razer Blade Stealth 13 ist ein schlankes Ultrabook mit Intels 10th Gen Ice Lake CPU. Dank GeForce GTX 1650 Max-Q soll sich das Leichtgewicht auch für Gaming eignen. Mehr dazu im Test.

ASUS ROG Zephyrus S GX502GW im Test
ASUS ROG Zephyrus S GX502GW im Test
ASUS ROG Zephyrus S GX502GW

Das ROG Zephyrus S GX502GW von ASUS gehört zur Premium-Klasse und kann u.a. eine GeForce RTX 2070 bieten. Wir haben den Boliden im Praxistest genau begutachtet.