ARTIKEL/TESTS / Lenovo Yoga C940-14IIL Convertible im Test
Akkuleistung

Besonders bei mobilen Geräten ist natürlich die Akkuleistung bzw. die Laufzeit fernab einer Stromversorgung interessant. Wir haben den Testprobanden von Lenovo in verschiedenen Lastszenarien beleuchtet und jeweils die Dauer ermittelt, die bis zu einem Ladestatus von fünf Prozent vergeht. Die Displayhelligkeit reduziert sich ohne Netzversorgung zunächst nicht und muss in den Energiesparoptionen erst reduziert werden. Da die Yoga-C940-Familie nicht mit einer dedizierten Grafik ausgestattet ist, sondern ausschließlich auf die iGPU des Prozessors setzt, sind die Betrachtungen etwas vereinfacht. In den unten folgenden Diagrammen unterscheiden wir entsprechend nur zwischen mit und ohne 3D-Last.

Hat der Ladezustand die fünf Prozent erreicht, benötigt unser Testmodell (im eingeschalteten Zustand) etwa 2:08 Stunden, bis es wieder vollständig aufgeladen ist und kann damit schnell wieder mobil eingesetzt werden. Lenovo bewirbt dabei explizit die Schnellladefähigkeit des verbauten Li-Polymer-Akkus mit 60 Wh (4 Zellen): Nach nur einer Stunde ist dieser wieder auf 80 % aufgeladen, sofern das Gerät während der Ladung ausgeschalten bleibt und das mitgelieferte 65-W-Netzteil verwendet wird. Lenovo gibt die maximale Akkulaufzeit mit bis zu satten 18 Stunden an, was wir ohne weiteres Feintuning der Energieoptionen nicht ganz erreichen konnten.

Akkulaufzeit @ 100 % LCD
Idle (ohne Belastung)
14:20
Last (Single-Threaded CPU)
8:29
Volllast (Multi-Threaded CPU + iGPU)
 
1:51
Angaben in Minuten (mehr ist besser)
Leistungsreduzierung

Die Grundfrequenz der CPU beträgt 1,3 GHz und kann dynamisch und abhängig von der Lastsituation auf bis zu 3,9 GHz steigen. Der maximale Turbo-Takt kann natürlich nur dann erreicht werden, wenn bestimmte Randbedingungen eingehalten werden. Diese Bedingungen sind allen voran die Temperaturentwicklung und die Leistungsaufnahme des CPU-Packages. D.h. im Umkehrschluss, dass eine gute Kühlung der CPU Voraussetzung für hohe Turbo-Frequenzen und somit auch konstante Mehrleistung über einen längeren Zeitraum ist. Um diesen Sachverhalt nähere untersuchen zu können, haben wir Cinebench R15 in einem Batch-File per Kommandozeile automatisiert dutzende Male unmittelbar hintereinander ablaufen lassen und die Ergebnisse aufgezeichnet. Parallel dazu haben wir mit HWiNFO die Taktfrequenz, Core-Temperatur und die Package Leistungsaufnahme der CPU protokolliert. Zu Beginn der Tests befand sich das Notebook einige Zeit im lastfreien Zustand und war somit kühl genug, um mit voller Leistung die Benchmarks zu starten.

Während das Gerät anfangs rund 64 Watt aus der Steckdose bezog, sank die Leistungsaufname mit zunehmender Testdauer. Gleiches konnten wir auch bei der CPU-Frequenz beobachten, die im ersten Durchlauf noch etwa 3.900 MHz betrug und sich schließlich auf niedrigerem Niveau einpendelte. Die Leistungsaufname der CPU ging im gleichen Atemzug ebenso zurück und auch die Temperaturen fanden ein Gleichgewicht. Alles in Allem macht sich deutlich bemerkbar, dass die Ice-Lake-CPU von den verbauten Turbo-Funktionen profitiert und zumindest zeitweise die Performance deutlich anheben kann. Auch wenn wir bei anderen Geräten schon länger andauernde Turbo-Beschleunigung erlebt haben.

Cinebench R15 Leistungsverlauf
1. Durchlauf
730
2. Durchlauf
690
3. Durchlauf
658
4. Durchlauf
625
5. Durchlauf
582
6. Durchlauf
544
7. Durchlauf
559
8. Durchlauf
560
9. Durchlauf
571
10. Durchlauf
560
Angaben in Punkten (mehr ist besser)
SSD

Die verbaute Samsung SSD PM981a mit 512 GB bringt es laut ihrer technischen Daten auf 3.500 MByte/s lesend und 2.900 MByte/s schreibend, jeweils bei sequentiellen Zugriffen. In der Praxis konnten wir diese theoretischen Zahlen sogar leicht übertreffen und die flotte Samsung-SSD kann absolut überzeugen. Ein CrystalDiskMark-Durchlauf deutet das Leistungspotenzial der NVMe-SSD an.

CrystalDiskMark-Ergebnisse der Samsung SSD PM981a.

CrystalDiskMark-Ergebnisse der Samsung SSD PM981a.

Autor: Patrick von Brunn

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