Intel Core i7-8086K Limited Edition im Test


Erschienen: 05.03.2019, Autor: Stefan Boller, Yasin Lenzen
Intel Z390-Chipsatz

Wie zu erwarten war, bringt Intel als Teil seiner neuen Desktop-Plattform auch ein passendes Upgrade im Chipsatz-Bereich. Während bislang für Sockel LGA 1151 (H4) der Z370 das Maß aller Dinge war, kommt mit Z390 der designierte Nachfolger.

Bei der Vorstellung der 8. Core-Generation wagte Intel einen radikalen Umbruch zulasten der Nutzer, denn trotz gleich gebliebenem Sockel genügte keinesfalls ein BIOS-Update auf alten Boards, um neue Coffee-Lake-CPUs betreiben zu können. Man war gezwungen ein neues Mainboard (Sockel LGA 1151 v2) zu beschaffen und die entsprechenden Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Das bleibt dem Anwender dieses Mal erspart, denn die neuen 9000er-Prozessoren sind allesamt mit den Chipsätzen der 300er-Serie kompatibel. Namentlich sind das B360, H310, H370, Q370, Z370 und der brandneue Z390.

Z390 Block-Diagramm.

Der Chipsatz bzw. Platform Controller Hub (PCH) bringt insgesamt 24 PCIe 3.0 Lanes, so dass die gesamte Plattform samt CPU in Summe 40 PCIe-Lanes beinhaltet. Bis zu sechs SATA3-Ports und zahlreiche USB-Ports führen entsprechende Mainboards ebenso mit sich. Im Gegensatz zum Z370 unterstützt der jüngste Sprössling USB 3.1 Gen2 mit bis zu 10 Gbps. Thunderbold 3, Intel Optane, integriertes Ethernet sowie HD Audio, SMBus, LPC, SPI und eSPI gehören zu den weiteren Features. Die Anbindung zur CPU geschieht über DMI 3.0. Wie schon bei der 200er-Familie, sind auch bei den 300er-Modellen die Z-Versionen exklusiv mit Overclockingfunktionen ausgestattet und die beste Wahl für einen „K-Prozessor“. Für unsere Tests verwenden wir weiterhin unsere Z370-Referenzplattform von ASRock (siehe Seite 5).

Z390 ist die neue High-End-Plattform für Coffee Lake.

Z390 ist die neue High-End-Plattform für Coffee Lake.


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